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Veronika Hennings spricht über die Schwierigkeiten den richtigen Umgang mit ihrem Kind zu finden.

Interviewer: Und wie ist die Qualität von den Sachen, die sie bekommen? Also zum Beispiel diese Bücher mit diesen Verhaltensempfehlungen und so weiter. Ist es tatsächlich gut anwendbar?  
Veronika Hennings: Ich sage mal: Gut anwenden? Teilweise. Ach ja man sieht einfach wieder, das ist normal, dieses Verhalten. Es ist einfach so, um einfach festzustellen das ist so.
Interviewer: Das passt zu dem Krankheitsbild.
Veronika Hennings: Genau. Man kriegt eine Idee, probiert es aus. Aber wie gesagt, irgendwann gehen einem wirklich die Ideen aus. Wie kann ich da einen positiven Effekt setzen. Man ist dann irgendwann wieder bei dem Kreislauf und sagt, es geht wieder Richtung bestrafen. Wenn du das nicht machst, dann das wieder. Also man muss sich immer wieder selber am Kragen packen und versuchen da diesen Teufelskreis zu durchbrechen und irgendwo eine andere Sichtweise zu kriegen. Also das ist unheimlich schwer. Da hilft es dann manchmal wieder irgendwie zu lesen oder das man da dann sagt: „Oh ja, gut wieder ein bisschen anderes denken." – Bisschen es relativieren, was er macht.   

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