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Brigitte Lenz fühlte sich manchmal etwas allein gelassen, weil sie sich um alles selbst kümmern musste.

Ja, also ich denke, ich kann mir ja selber helfen, aber es wäre schon ganz schön gewesen, wenn man mal so an die Hand genommen wäre, worden wäre. Weil sonst fühlt man sich doch oft so ein bisschen allein gelassen. Und ich finde das Leben sowieso ist ein Kampf. Aber dann gegen diese Krankheit ist es einfach nochmal ein größerer Kampf. Und dass man, also dass ich mich einfach da um alles so selber kümmern musste, das hat mich schon ein bisschen gestört.
Das heißt jemand, der Sie an die Hand genommen hätte und Sie durch diese Angebote, durch diese Vielfalt einfach mehr auch durchgeleitet, begleitet hätte?
Ja, richtig. Weil, ich sage mal, ich konnte auf dieser Verordnung, sage ich mal, sehen, dass es tausend Anwendungen gibt. Aber dann konnte ich raten: Darf ich nur die aus der Gruppe Onkologie wählen oder kann ich auch die aus Herz wählen oder aus Rücken wählen oder so. Ja, das sind solche Sachen.
Und da war es eher ein Rätsel?
Das war für mich ein Rätsel, ja. Da habe ich auch irgendwie nicht den Dreh gefunden, dass mir einer mal da so... ja, war ich irgendwie auch nicht so ganz... Hätte ich mich vielleicht mehr drum kümmern müssen, aber da fehlte mir wiederrum dann auch noch die Kraft dazu. Heute würde ich das sicherlich machen. Also da würde man mir jetzt, mich nicht unbedingt damit so abspeisen. Da wäre ich dann schon auf dem Plan und würde sagen: „So, und jetzt erzählt mir mal, was kann ich machen, was soll ich machen, was darf ich machen.“

Onkologische Reha nach Brustkrebs

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